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Eine chronologische Ansammlung von möglicherweise recht (un-)vernüftigen Ideen, Ansichten und Meinungen. Ich bediene mich in den Texten dieses Blogs folgender Stilmittel: Satire, Zynismus, Sarkasmus, teilweise auch dumpfer Hohn, oder tatsächlich auch nur Spott. Falls Sie sich durch den Inhalt dieser Seite gestört, belästigt, verunglimpft oder in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt fühlen, dann entschuldige ich mich hiermit dafür und bitte Sie: nehmen Sie sich bitte die Zeit, mir eine kurze Nachricht zu schreiben, und ich werde mich in Ruhe mit Ihren Überlegungen und Gedanken beschäftigen - und gegebenen Falls geeignete Schritte unternehmen. Selbstverständlich bin ich nicht verantwortlich für die Inhalte fremder Seiten, welche durch die auf meiner Seite angebrachten Links aufrufbar sein können. Bitte vergessen Sie bei einer Kontaktaufnahme nicht auf den jeweiligen Backlink (direkt unter dem Beitrag), oder zumindest auf das genaue Datum des für Sie störenden Absatzes. Diese Webseite verwendet Google-Analytics. Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus und ein wenig Freude, Nachdenklichkeit, oder auch Spaß beim Lesen wünscht ![]() mArtin - (C) 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025, 2026 |
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| Mittwoch, 13. Mai 18:10 | |
| Und wieder zwei kleine Exkurse zum Thema: Digitalisierung ist Bullshit! 1.) Heute im Brustzentrum des Hanusch Krankenhauses. Ich bemerke zur behandelnden Ärztin, dass diese mich gebeten hätte, ihr vom heutigen Termin mit meiner Mutter doch bitte einen Befund zukommen zu lassen – und möchte ihr diesbezüglich meine Email-Adresse geben. Da verneint die Ärztin lächelnd und sagt, dass dies nicht erlaubt sei. Sie kann mir aber einen Befund ausdrucken, den ich dann einscannen und unserer Hausärztin per Email senden kann. Schon ein bissi genial, oder? Klar, eine Email ist kein Brief, sondern eher eine Art Postkarte. Jeder, der über einen Zugang zu einem Email-Server verfügt, kann auch die meisten Emails lesen. diese sind nämlich zu 90 % in Plain-Text verfasst, sprich »einfach so lesbar« oder maximal mit base64 verschlüsselt, was auch keine echte Hürde darstellt. Nur, eine verschlüsselte PDF-Datei kann man nicht mehr (so einfach) lesen, und jedes, wirklich jedes Textverarbeitungsprogramm beherrscht heutzutage das Erstellen einer gesicherten PDF-Datei. Die Dame müsste mir nur den Schlüssel sagen, und los! Aber ich darf vermutlich schon froh sein, dass ich einen Ausdruck bekomme und nicht zu Hause ein Fax installieren muss... 2.) Mein Parkpickerl läuft aus. Die Verlängerung funktioniert auch im Netz (oh Wunder!!) – und gegen Ende dieses Vorgangs der amtlichen Verlängerung muss man sich entscheiden, ob man kurz vor dem Ablauf des Pickerl von der Stadt Wien daran erinnert werden möchte. Wenn man das will, muss man eine extrem umfangreiche Erlaubniserklärung abgeben – warum, ist mir schleierhaft. Das habe ich bisher zwei Mal gemacht. Und kein einziges Mal hat dieses Amt es fertig gebracht, mich wirklich an das Ablaufen des Park-Pickerls zu erinnern. Za wos soll das also gut sein? Wie gesagt: Digitalisierung wird nie wirklich funktionieren – ganz einfach, weil wir analog leben... | |
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| Dienstag, 12. Mai 18:20 | |
| Frage: Wie viel kostet eigentlich Dummheit? Über eine allgemeine Antwort ließe sich trefflich streiten, das Abgleiten in die Philosophie wäre unabdingbar. Jedoch ist in diesem – also meinem – speziellen Fall durchaus eine eindeutige Antwort möglich: Nämlich 27,- Euro. Nachdem ich den gestrigen Eintrag noch mit einigermaßen Schaum vor dem Mund geschrieben habe, erinnere ich mich an eine scheinbare Kleinigkeit, die mich der Techniker noch gefragt hat, bevor ich Leine zog. Nämlich, ob ich denn eh auch probiert hätte, die Potis und mechanischen Schalter mit Kontaktspray zu bearbeiten. Habe ich natürlich nicht, es hat doch schließlich nichts gekracht und/oder gegrammelt, was soll da schon ein Kontaktspray nutzen...? Es wäre meine definitiv letzte Tätigkeit an diesem Amp, danach könnte ich den neuen bestellen und das defekte Gerät endlich entsorgen. Also genügend WD40 an alle Potis und Schalter und die Nacht über einwirken lassen. Der langen rede kurzer Sinn: Heute früh funktioniert der Verstärker tadellos. Hat also der Heini von Gestern das Gerät dann irgendwie doch noch repariert?! Gut, ich entschuldige mich hiermit ganz offiziell bei Heini und Repair-Café – mein treuer Gefährte im Studio darf mir weitere 35 Jahre dienen. Und das ist dann ja doch eindeutig ein Verdienst von den Beiden. So haben sich zumindest die 10,- Euro von Gestern noch bezahlt gemacht – die 17,- Euro für die Leistungstransistoren gehen aber wirklich auf meine Dummheit... | |
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| Montag, 11. Mai 18:20 | |
| Der Besuch im Repair-Café. Der Bericht einer ziemlichen Niederlage. Mein Verstärker im Studio ist seit langer Zeit defekt – darüber habe ich ja bereits ein paar Male hier berichtet. Mein eigener Reparaturversuch (Austausch der vier Leistungstransistoren) hat die Situation seltsamer Weise etwas verbessert aber nicht wirklich komplett berichtigt. Immer noch sind beide Kanäle unterschiedlich laut. Meine geniale Idee war nun, zu einem in meiner Gegend stattfindenden Repair-Cafè zu fahren und den Amp mit professioneller Unterstützung zu reparieren. Schmecks. Aber hoch zehn! Ich bin bereits mit dem geöffneten Verstärker dort aufgeschlagen, habe ein Formular ausfüllen müssen und wurde auch sofort einem Techniker zugeteilt. So, wie der sich meines Gerätes angenommen hat, habe ich innerhalb von etwa 15 Sekunden erkannt: Der Typ vor mir ist auf meinem Wissensstand! Er erklärt mir die Bauteile, welche er erkennt, murmelt immer wieder etwas in seinen (nicht vorhandenen) Bart, wie z. B.: »das sind wahrscheinlich die Leistungs-Elkos« oder auch »da ist ein Relais – und da auch«, während er die beschriebenen Bauteile mit der Prüfspitze anzeigt. Ich denke zu diesem Zeitpunkt bereits: »Bitte, lieber Gott, lass dieses unwürdige Spiel schnell enden!!«. Ein Feueralarm oder Cobra-Einsatz wären mir relativ willkommen gewesen. Nicht falsch verstehen, der Typ war eh sehr nett, sollte aber in dieser Situation nicht vor mir und meinem geöffneten Amp stehen. Dann fragt er mich, ob ich ein Service-Manual mit Schema hätte, was ich verneine. Er meint, das könne man im Netz finden, auf einer Seite, die irgendwie so ähnlich wie »Jana« heißt. Da mir aber klar ist, dass er definitiv kein Service-Manual (m)eines Verstärkers lesen und verstehen kann, tue ich nur so, als ob ich danach suchen würde und sage, dass man da nichts finden könne. Zu dem Zeitpunkt möchte ich einfach nur mehr nach Hause! Das Ende kann ich dann zum Glück selber irgendwie einfädeln, ich weiß jetzt gar nicht mehr, wie ich das angegangen bin. Ich bin dort wie in Trance. Fazit: Wenn Sie einen Toaster um 9,99 vom Hofer haben, der nicht mehr toastet – eine Lichterkette für Weihnachten, die nicht mehr lichterkettet – oder meinetwegen auch einen Staubsauger, bei dem das Kabel sich nicht mehr automatisch in die Kabeltrommel zurückzieht, dann sind sie bei einem Reparatur-Café genau richtig! Meinetwegen auch mit dem CD-Player, der die richtigen Titel nicht mehr abspielen kann. Denn da ist zu 99 % eh nur die Laserlinse schmutzig und das lässt sich mit Spucke am Wattetupfer super reparieren. Wenn Sie aber einen HIFI-Verstärker haben, der nicht mehr einwandfrei funktioniert, dann ist der beste Tipp: Werfen Sie das Gerät weg und kaufen Sie sich einen neuen, damit haben Sie viel Ärger gespart. Und übrigens auch Geld! Ich bin ja nicht der coolste Typ ever – eher genau das Gegenteil, also kann ich an der sehr prominent aufgestellten Spenden-Kassa für den Verein nicht vorbeigehen ohne dort einen 10er einzuwerfen. SchasSchas Im Prinzip ein »Furz«. Meist jedoch wird damit eine Situation, ein Thema, eine Gegebenheit beschrieben. Z.B.: »Des is a Schas!« bedeutet soviel, wie: »Diese Sache ist nicht wirklich gut!«. Gerne wird »Schas« auch für »ein Nichts« verwandt. Eine Steigerungsform von »Schas« wäre dann der »Schas im Wald«, was auf recht einprägsame Weise das tatsächliche, das echte »Nichts« zu beschreiben versucht. – aber echt! Und mein eigenes Fazit: Eigentlich habe ich ja in Elektrotechnik mit einem guten Gut maturiert. Es ist halt nur Elektrotechnik für Maschinenbauer, aber immerhin. Und genau deshalb weiß ich ab nun: Was ich nicht reparieren kann, kann eh niemand reparieren – wenn ich nicht 500,- Euro für die Reparatur eines Geräts ausgeben möchte, das neu 300,- Euro kostet... | |
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| Sonntag, 10. Mai 18:00 | |
| Es handelt sich NICHT um eine weitere Pandemie – das wird von allen Seiten täglich mehrmals beschworen, wenn die Rede vom Hanta-Virus am Kreuzfahrtschiff ist. Die – absolut symptomfreien (auch das wird immer wieder erzählt) – Menschen werden alle nach Hause entlassen, in alle Teile der Welt. Was allerdings niemand in diesem Zusammenhang erwähnt: Das Hanta-Virus hat eine Inkubationszeit von sechs Wochen. Also apropos Pandemie: Na schau ma mal... | |
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| Samstag, 09. Mai 23:55 | |
| Mittagessen in meinem Lieblings-Restaurant, dessen Name ich mir immer noch nicht merken kann. Der Name ist nämlich neu – also etwa 10-15 Jahre alt – und ich nenne es immer noch unter seinem ehemaligen Namen: Vegetasia... | |
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| Freitag, 08. Mai 17:30 | |
| Es lebe die Digitalisierung und deren obszöne Auswüchse. Wie zum Beispiel in Form der SB-Kassen beim BILLA. Es gibt sie bei unserem BILLA sicher schon seit mehr als fünf Jahren – und dennoch habe ich dort noch nie die Leute ganz alleine mit ihren Waren gesehen. Immer noch wuselt da andauernd ein/e BILLA-MitarbeiterIn herum, um behilflich zu sein. Kein Wunder, die Bedienung dieser Undinger ist derart umständlich, dass man kaum eine Chance hat, da beim ersten, zweiten oder dritten Mal durchzublicken. BILLA hat also Selbstbedienungskassen gebaut, um diese dann von MitarbeiterInnen bedienen zu lassen. Irgendwie scheint es, als wäre das Ziel nicht so ganz erreicht worden. Oder gilt in dieser Form der Kunden-Demütigung vielleicht auch: der Weg ist das Ziel...? | |
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| Donnerstag, 07. Mai 18:30 | |
| In jeder Nachrichten-Sendung des heutigen Tages war es zu hören: Die ÖsterreicherInnen haben immer mehr Schulden. Und die Statistik spricht für sich: Die meisten Schuldner sind männlich und verfügen tendenziell über einen eher geringeren Bildungsstand. Das ist meiner Meinung nach nicht besonders verwunderlich. Es klingt ein wenig grauslichgrauslich Eigentlich »grauenhaft« - aber dann doch wieder nicht. Grauenhaft ist in seiner Bestimmung doch ziemlich eindeutig. »Grauslich« hingegen kann von wahrhaftig »grauenhaft« bis hin zu »nur ein wenig ungut« alles bedeuten. Sehr oft auch dafür verwendet, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass dieses eben ein wenig verletzend zu einem war: »Geh bitte, sei net so grauslich zu mir...« und ist definitiv politisch nicht korrekt, aber: Bildung schützt – wie kaum etwas anders – vor blindem Kaufrausch. Außerdem: Sich mit den wunderschönen, zumeist aber recht sinnlosen, Gegenständen eines luxuriösen Lebensstils zu umgeben macht halt dann vor allem was her, wenn man sich selber für nicht gut genug empfindet. Auch hier wirkt Bildung Wunder. Und warum wird so wenig gegen den offensichtlichen Bildungsmangel getan? Eigentlich auch klar, wenn auch in dieser Klarheit nie von der Politik zugegeben. Unser Wirtschaftssystem und dessen ganzer Markt baut einzig und allein auf Wachstum auf. Die Leute von der Partei, welche ja laut eigener Definition »die Hure der Reichen« darstellt, bekommen das in ihren Vorträgen und Schulungen immer wieder vorgebetet, das gehört zu deren DNS. Und wer also soll denn den ganzen sinnlosen Schmonz kaufen,... wenn nicht die Deppen? | |
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| Mittwoch, 06. Mai 18:10 | |
| Es warat wegen: Willhaben. In den unterschiedlichsten Sendeformaten von Dokumentationen kann man die Kassandrarufe wohl vernehmen: Unsere Gesellschaft(en) wird/werden stetig rüder. Ich möchte diese Wahrnehmung so ungern teilen, aber leider verhält es sich tatsächlich so. Höflichkeit und Anstand sind scheinbar zu etwas geworden, was als durchaus vernachlässigbar scheint. Und Willhaben ist da eindeutig ein Brennpunkt. Jede/r möchte am liebsten alles für Monate reservieren. Jede/r möchte zu jeder Tages- und Nachtzeit kommen können. Jede/r meint, die Grundregeln für eine anständige Kommunikation nicht Folge leisten zu müssen. Ja, ich möchte ein paar Dinge loswerden – und dafür muss man schon ein paar Umstände in Kauf nehmen. Aber manchmal denke ich mir schon, dass die Mülltonne da eindeutig der Weg mit weniger Stress wäre... Nachtrag um 18:30: So kann man auch Lügen gestraft werden. Prompt kommt nun eine Dame, um etwas von meinen Angeboten auf Willhaben abzuholen, die diametral zu all dem ist, was ich oben beschrieb. Sie ist besonders freundlich – und nach dem Geschäft bedankt sie sich herzlich für das tolle Angebot und schenkt mir noch eine große Tafel Schokolade. OK, mein Grant auf Willhaben ist wieder ein wenig weniger...! PS: Willhaben hat derzeit einige Probleme mit seinem Webauftritt – und die Übermittlung von Nachrichten funktioniert nur sporadisch. | |
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| Dienstag, 05. Mai 18:20 | |
| Es ist immer so ein bissi ein Katz-und-Maus-Spiel mit Youtube. Wenn man Werbung dort unterbinden möchte, dann gibt es ja durchaus Möglichkeiten, dies zu realisieren. Wobei YouTube dann gerne schreibt, dass dann einige Funktionen nicht mehr nutzbar wären. Nachdem mich mehrere Leute danach gefragt haben, wie man das nun genau machen sollte, hier die (derzeit) beste Lösung aus meiner Sicht: 1.) Ich bin bei YouTube nie eingeloggt, wenn ich dort Videos nur ansehen möchte. Ist auch gar nicht notwendig. Lediglich dann, wenn ich Änderungen auf meinem eigenen Kanal machen möchte, muss ich mich anmelden. 2.) Die beste Möglichkeit, Werbung komplett zu entfernen, ist das Plugin uBlock Origin. Dieser Werbeblocker funktioniert auf vielen Seiten und eben auch auf YouTube besonders gut. Einfach zu den Einstellungen des Browsers gehen – dort zu den Erweiterungen und dann nach »uBlock Origin« suchen. 3.) Damit YouTube die Videos auch sofort nach dem Anklicken startet (und nicht länger abwartet), muss man bei den Einstellungen eine kleine Änderung vornehmen, und zwar das Häkchen setzen bei: »Unterstützung für Cloud-Speicher aktivieren«. Damit kann man fortan alle Videos auf YouTube werbefrei genießen...! | |
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| Montag, 04. Mai 23:55 | |
| Zu Besuch bei meinem lieben Freund August in Wiener Neustadt... | |
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| Sonntag, 03. Mai 17:10 | |
| Ganz vergessen: Ab Mai kommen wieder all jene Radfahrer aus ihren Löchern, die sonst nie fahren. Also eher: die sonst mit einem SUVSUV Super-Ungutes-Vahrzeug. Wenn des Mannes Würstchen-Länge ein wenig zu wünschen übrig lässt, oder sich die Potenz nicht mehr so gebärdet wie mit 18, dann scheint dies (vermeintlicher Weise) oft die letzte Rettung. Daher fahren auch sehr viele dieser Consumer-Panzer in Wien umher. fahren. Ganz speziell an einem Sonntag mit über 20 Grad. No Hawidere... | |
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| Samstag, 02. Mai 16:50 | |
| Heute habe ich es noch einmal – total eindringlich formuliert – im Mittagsjournal vernommen: Es sind gaaaaaaaanz breite Schultern, auf denen die Budget-Misere abgearbeitet wird. Ganz breit. Wirklich seeeeeeeehr breit! Es scheint doch tatsächlich so, dass die rote Frau Sozialministerin, aus deren Mund diese leicht ekeligen Worte diesmal purzeln, wirklich meint, deshalb würde nun ein Ruck durchs Volke gehen, und man besinnt sich fortan endlich wieder darauf, die Sozen zu wählen... | |
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| Freitag, 01. Mai 17:40 |
| Endlich ist der KONSUMENT da und ich stehe – spät aber doch – im Studio. |
